Kraft der Natur

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Die Temperaturen sind unerbittlich. Seit heute Morgen überzieht eine geschlossene Eisschicht die Mosel. Die Eisschollen der letzten Tage sind zusammengetrieben und an einander festgefroren. Die Schifffahrt wurde wegen Vereisung der Schleusen eingestellt, sodass die Eisdecke weiter zusammenwachsen kann. Natürlich ist das Eis noch nicht tragfähig zum Begehen oder Schlittschuhlaufen, aber der Gedanke daran lässt uns den frostigen Zeiten doch positive Züge abgewinnen. Mit einem leichten Schmunzeln verfolgen wir derzeit die neue Diskussion über den Klimawandel. Zwei Wochen tiefe Temperaturen und schon verwechseln die Journalisten das Wetter mit dem Klima. Als Winzer denken wir da in längeren Perioden und diese Winterepisode wird die langfristige Erwärmung unseres Planeten sicherlich nicht in Frage stellen können.

Treibeis

Treibeis

Ein seltener Anblick bietet sich uns heute, am 05. Februar 2012 beim Blick aus dem Fenster. Eisschollen schwimmen auf der Mosel. Seit der Kanalisierung des Flusses in den 60er Jahren gab es diesen Anblick nur noch selten. Jeweils in den Achtziger und Neunziger Jahren konnten wir es selbst erleben, dass die Mosel zugefroren und damit zu Fuß überquert werden konnte. Herfür braucht die Natur eine Abkühlung für mindestens 10 Tage auf Temperaturen unter -10° Celsius. Die vorhergesagte Erwärmung ab Mitte der Woche wird dieses Naturereignis in diesem Jahr wahrscheinlich verhindern. Doch lassen wir uns überraschen!

Ausgezeichnet

Ausgezeichnet

Im Jahre 1968 wurden die Rebsorten Riesling, Grauburgunder und Gutedel am Weinbauinstitut Freiburg mit der französischen Rebe Seyve-Villard gekreuzt. Hieraus entstand eine sehr robuste und gegen unsere Schadpilze widerstandsfähige neue Rebsorte. Unter dem Namen „Johanniter“ ist diese Sorte eingetragen und wird von uns seit 2006 angebaut. Spritzig wie ein Riesling und vollmundig wie ein Grauburgunder liefert diese Traube einen komplexen, feinfruchtigen Wein mit einem Anklang von exotischen Früchten.

Bei der internationalen Weinverkostung für pilzwiderstandsfähige Sorten haben wir unseren Johanniter aus 2010 ins Rennen geschickt. Dieser Wein wurde mit der höchsten Bewertung „Großes Gold“ ausgezeichnet. www.piwi-international.org

Wir freuen uns, Ihnen mit dieser Sorte eine gelungene Bereicherung  unseres Weinsortimentes anbieten zu können.

Lohnt sich das?

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Leergut wird von vielen Menschen als lästiger Abfall angesehen. Ab in den Glascontainer und das Gewissen ist beruhigt. Bei der Herstellung von neuen Flaschen ist jedoch ein enormer Einsatz von Energie notwendig. Die Scherben werden erhitzt bis sie schmelzen, und können dann erst in neue Formen gegossen werden. Viel einfacher ist doch die mehrfache Verwendung der stabilen und intakten Weinflaschen. Die Beschränkung auf wenige Formen und Farben erleichtert uns dabei das Sortieren des Leergutes. Mit dem Verzicht auf Flaschenkapseln und dem Einsatz unserer bewährten Holzkiste können wir auch den Verpackungsmüll bis auf wenige Kartons reduzieren. Selbst die Korken können Sie zurückgeben. Diese werden gesammelt, geschreddert und als Dämmstoff weiterverwertet. Wir finden das einfach “öko-logisch“. So schonen Sie und Wir die Umwelt und kommen unseren Vorstellungen von einer Kreislaufwirtschaft sehr nahe.

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